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News


Neue Pflichtfelder im Antragsportal zur Überbrückungshilfe IV
Im Rahmen eines Updates im Antragsportal zur Überbrückungshilfe IV wurden drei neue Pflichtfelder zum coronabedingten Umsatzrückgang eingefügt.

Die Coronabedingtheit des Umsatz-Rückganges muss seit heute bei Änderungsanträge und Neuanträgen zur Überbrückungshilfe IV ausdrücklich versichert und begründet werden:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat mitgeteilt, dass seit dem 12. April 2022 bei Erst- und Änderungsanträgen zur Überbrückungshilfe IV im Antragsformular drei zusätzliche Pflichtfelder auszufüllen sind:

„Von welchen staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ist das Unternehmen aktuell betroffen?“
„Von welchen branchenweiten Schwierigkeiten im Zuge der Corona-Pandemie ist das Unternehmen aktuell betroffen?“
„Von welchen unternehmensindividuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie ist das Unternehmen aktuell betroffen?“

Hintergrund ist, dass anders als zu Beginn der Pandemie und im langen Lockdown bis Mai 2021 nun nach der Aufhebung fast aller Corona-Maßnahmen die Gründe für Umsatzeinbrüche vielschichtig sind und in vielen Fällen nicht zweifelsfrei auf die Corona-Pandemie zurückgeführt werden können.

Die Antragsberechtigung in den Überbrückungshilfen ist aber stets unmittelbar an die Coronabedingtheit des Umsatzeinbruchs gekoppelt.

Da zum Ende der Hilfsprogramme keine grundlegenden Änderungen an den Programmbedingungen mehr vorgenommen werden sollen und können, haben die Bewilligungsstellen das Anliegen vorgebracht, die ohnehin bei den prüfenden Dritten vorhandenen Informationen des Antragstellers besser zu nutzen, um eine noch höhere Trennschärfe bei der Bewilligung zu erreichen.

Der Antragsteller hat für die Antragsberechtigung in den Überbrückungshilfen dem prüfenden Dritten darzulegen, dass ein coronabedingter Umsatzeinbruch vorliegt. Bisher prüft der prüfende Dritte diese Angaben auf Nachvollziehbarkeit und Plausibilität, nimmt sie dann zu den Akten und legt sie auf Nachfrage der Bewilligungsstelle vor.

Künftig werden diese Angaben unmittelbar mit dem Antragsformular übermittelt.

Die Angaben sind auf jeweils 30 bis 1.000 Zeichen beschränkt. Bereits abschließend gestellte Anträge sind nicht betroffen.

Laut Ausfüll-Anleitung gilt diese doch nur für Anträge, die für die Monate April, Mai und /oder Juni 2022 beantragt werden.
gepostet: 31.05.2022
Viertes Corona-Steuerhilfegesetz
Verlängerung der Steuererklärungsfristen

Die Frist zur Abgabe von Steuererklärungen 2020 in beratenden Fällen wird um weitere drei Monate verlängert!

Schauen Sie sich doch direkt unsere Steuer-News mit Lukas Hendricks an.
gepostet: 30.04.2022
Entlastungspaket - Energiepreispauschale
Nach langem Ringen haben sich die Ampel-Koalitionäre auf ein umfangreiches Entlastungspaket geeinigt. Es hat laut Finanzminister Christian Lindner ein ähnliches Volumen wie ein erstes Paket, das die Bundesregierung vor Russlands Invasion in der Ukraine auf den Weg gebracht hatte - und das er auf 14 bis 16 Milliarden Euro taxierte. Die "Mitte" der Gesellschaft solle nun schnell, unbürokratisch und sozial gerecht entlastet werden, hieß es heute von den Spitzen von SPD, FDP und Grünen.

Hier sind die wichtigsten Details in einem Video von unserem Experten Lukas Hendricks.
gepostet: 31.03.2022
SmartGrundsteuer und IFU-Institut gehen Partnerschaft ein
Angesichts der anstehenden Grundsteuerreform müssen fast 36 Mio. Grundstücke in Deutschland neu bewertet werden. Damit kommt nicht nur ein Mehr an Arbeit auf die Steuerkanzleien zu, sondern auch die Notwendigkeit, sich in diesem Bereich fortzubilden. Diese Notwendigkeit ergibt sich vor allem durch Neuerung wie ein im Rahmen des Grundsteuerreformgesetzes in das Bewertungsgesetz aufgenommene vollkommen neuer siebter Abschnitt und auch durch die Öffnungsklausel der Länder. Aus dieser ergeben sich acht unterschiedlichen Gesetzeslagen.

Bisher war die Grundsteuer ein Thema, mit dem sich die Steuerberaterinnen und Steuerberater eher weniger beschäftigt hatten. Die Nachfrage nach Fortbildungsveranstaltungen bei Kanzleiinhaber*innen und Mitarbeiter*innen ist demnach entsprechend hoch.

Das IFU-Institut bietet bereits seit 1981 zuverlässig und qualifiziert Fortbildungen mit hohem praktischem Nutzen an und vermittelt berufsnotwendige Informationen im Gesamtbereich „Recht, Steuer, Wirtschaft“. Das IFU-Institut als Marktführer bei der steuerrechtlichen Fortbildung der Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, konnte nun das junge Team von SmartGrundsteuer als einen starken Partner gewinnen. Mit SmartGrundsteuer haben die Kanzleien die Möglichkeit auf einer intelligenten Cloudlösung einfach, effizient und zeitsparend die Feststellungserklärungen für ihre Mandanten zu erstellen. Sie laden den Mandanten bequem in sein eigenes Mandantenportal ein und der Mandant ergänzt seine Daten dort selbst. Bis hin zur Übermittlung über ELSTER unterstützt SmartGrundsteuer die Kanzleien mit sämtlichen Gesetzeslagen im Bauch. Mit einer Softwarelösung allein, ist es aber in den Kanzleien noch nicht getan. Um den Deklarationspflichten nachkommen zu können ist Wissen essenziell.

Beim IFU-Institut können Sie verschiedene Seminare zur Grundsteuerreform buchen und auch im E-Learning Format zeit- und ortsunabhängig daran teilnehmen. Das E-Learning steht Ihnen 24 Stunden am Tag und an jedem Ort mit einem Internetzugang zur Verfügung. In einem Mix aus Videos, Fallbeispielen, Hinweisen und Übungen erfahren Sie alles Wissenswerte über die Grundsteuerreform. Schauen Sie vorbei unter: Die große Grundsteuerreform

Zudem können Sie an kostenlosen Kennenlern-Webinaren gemeinsam mit SmartGrundsteuer und Tax Expert Wiebke Trost von Taxy.io teilnehmen.

Melden Sie sich an unter: SmartGrundsteuer - KOSTENLOSES Kennenlern-Webinar!

Die Termine sind:
28.02.2022
08.03.2022
15.03.2022

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gepostet: 01.03.2022
Corona-Wirtschaftshilfen: Anträge für die Neustarthilfe 2022 können seit 17.01.2022 gestellt werden
Eine Woche nach dem Start der Antragstellung für die Überbrückungshilfe IV können ab sofort auch Soloselbständige ihren Antrag auf Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 stellen. Die Antragstellung erfolgt über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Unternehmen und Soloselbstständige, die auch im ersten Quartal 2022 von coronabedingten Beschränkungen stark betroffen sind, erhalten damit weiterhin umfassende Unterstützung. Je nach Höhe des coronabedingten Umsatzausfalls stehen über die Neustarthilfe 2022 bis zu 1.500 Euro pro Monat zur Verfügung, also bis zu 4.500 Euro für die volle Laufzeit des Programms. Zudem gibt es auch in anderen Bereichen der Corona-Wirtschaftshilfen Verbesserungen.

Die Neustarthilfe 2022 richtet sich weiterhin an die Betroffenen, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe IV profitieren. Wie bisher können neben Soloselbstständigen (mit oder ohne Personengesellschaften) auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein. Auch die Neustarthilfe 2022 wird als Vorschuss ausgezahlt. Sie wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Zunächst wird die direkte Antragstellung für natürliche Personen möglich sein. Die Antragstellung für Soloselbstständige, die als juristische Person organisiert sind und Anträge über prüfende Dritte stellen, startet im Februar. Die FAQ sind hier verfügbar.

Ebenfalls angelaufen sind am 17.01.2022 die Abschlagszahlungen für Antragsteller der Überbrückungshilfe IV in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe bzw. maximal 100.000 Euro pro Fördermonat durch die Bundeskasse. Mit der Überbrückungshilfe IV erhalten Unternehmen, die von der Coronapandemie weiterhin stark betroffen sind, für die Zeit von Januar bis März 2022 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis zu 10 Millionen Euro. Diese muss nicht zurückgezahlt werden.

Darüber hinaus gibt es gute Neuigkeiten auch zu anderen Themenfeldern der Corona-Wirtschaftshilfen: So sind großzügigere Rückzahlungsfristen bei den Corona-Soforthilfen (erstes Programm aus dem Frühjahr 2020) jetzt möglich. Zur Erleichterung von Rückzahlungen im Rahmen der anstehenden Überprüfungen der Corona-Soforthilfen durch die Bewilligungsstellen erhalten die Länder angesichts der aktuellen Corona-Situation mehr Flexibilität. Durch eine Änderung der Verwaltungsvereinbarung wird die Frist zur Vorlage der Schlussberichte der Länder um weitere sechs Monate auf den 31. Dezember 2022 verschoben. Damit wird es möglich, Unternehmen und Selbständigen großzügigere Rückzahlungsfristen einzuräumen.

Darüber hinaus bleibt im KfW-Sonderprogramm die Rückzahlung der Kredite (KfW-Unternehmerkredit, ERP-Gründerkredit mit Haftungsfreistellung, KfW-Schnellkredit) flexibel. So ist die nachträgliche Einräumung eines zweiten Tilgungsfreijahres bei Krediten mit nur einem tilgungsfreien Anlaufjahr weiterhin unbürokratisch möglich und kann über die jeweilige Hausbank beantragt werden. Die ursprünglich bis 31.12.2021 befristete Regelung wurde bis 17.06.2022 (Antragseingang bei der KfW) verlängert.

Quellenangabe:
BMWI-Online; Meldung vom 17.01.2022
gepostet: 31.01.2022
Rücklage für Ersatzbeschaffung (R 6.6 EStR); Vorübergehende Verlängerung der Reinvestitionsfristen
Das Bundesministerium der Finanzen hat per BMF-Schreiben v. 15.12.2021 (IV C 6 - S 2138/19/10002 :003) die Reinvestitionsfristen für Ersatzbeschaffung vorübergehend erneut verlängert.

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt zur Rücklage für Ersatzbeschaffung nach R 6.6 EStR Folgendes:

Die in R 6.6 Absatz 4 Satz 3 bis 6, Absatz 5 Satz 5 und 6 sowie Absatz 7 Satz 3 und 4 EStR geregelten Fristen für die Ersatzbeschaffung oder Reparatur bei Beschädigung nach Bildung einer Rücklage nach R 6.6 Absatz 4 EStR verlängern sich jeweils um zwei Jahre, wenn die Rücklage ansonsten am Schluss des nach dem 29. Februar 2020 und vor dem 1. Januar 2021 endenden Wirtschaftsjahres aufzulösen wäre. Die genannten Fristen verlängern sich um ein Jahr, wenn die Rücklage am Schluss des nach dem 31. Dezember 2020 und vor dem 1. Januar 2022 endenden Wirtschaftsjahres aufzulösen wäre.

Dieses Schreiben ersetzt das BMF-Schreiben vom 13. Januar 2021, BStBl I Seite 102.

Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.
gepostet: 03.01.2022
Bereitgestellt durch:

Ifu-Institut

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